„Restart-19“

– Die Studie zum Thema „Übertragungsrisiko von Corona durch Hallen- Großveranstaltungen“.
Die Martin Luther Universität Halle Wittenberg beauftragt seit Juli dieses Jahres unser Planungsbüro mit der Untersuchung der Raumluftströmung in der Arena Leipzig, um Aussagen zum Infektionsrisiko treffen zu können.

Hierbei soll erforscht werden, unter welchen Bedingungen trotz Pandemie solche Großveranstaltungen wieder stattfinden können.

Nach aktuellem Kenntnisstand bilden Aerosole einen der Hauptübertragungswege von SARS-CoV-2. Im Detail und in der konkreten Situation muss daher die Lüftungswirksamkeit mit betrachtet werden, die abhängig ist von der Luftwechselrate und der Art der Luftverteilung. Eine hohe Luftwechselrate (Zu-und Abluftluftmenge pro Raumvolumen) erhöht dabei vor allem bei geringen Emissionsraten die Aufenthaltszeit im Raum beträchtlich. Die Lüftungseffektivität beschreibt dabei die Verteilung der ausgeatmeten Luft einer infektiösen Person zu anderen Personen im Raum. Folglich sind eine gute Verdünnung der Atemluft und eine gute Führung der Abluft entscheidend, um das Infektionsrisiko in Innenräumen zu senken.

Unsere Untersuchungen basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Infektionsrisiko und deren komplexen Umsetzung in Strömungssimulationen.

Abb. 3D-Modell Arena Leipzig
3D Modell Arena Leipzig
Abb. 3D-Modell Arena Leipzig – Ansicht auf die Tribünen
3D-Modell Arena Leipzig – Ansicht der Tribünen
Abb. Vergleich von Aerosolen und der CO2-Konzentration
Vergleich von Aerosolen und der CO2-Konzentration beim Ausatmen