WET Wolfsburger Energie Tower – Fluiddynamische Simulation für einen Büroraum

Aufgabenstellung:

Für einen typischen Büroraum war mittels fluiddynamischer Simulation zu prüfen, ob die thermischen Komfortbedingungen bei Einsatz eines Quellluft-Induktionsgerätes an der Brüstung eingehalten werden.

Die räumliche Verteilung der Temperaturen und der Strömungsgeschwindigkeiten in der Aufenthaltszone war zu analysieren. Die Bewertung der thermischen Behaglichkeit erfolgte mittels PMV (Predicted Mean Vote – vorausgesagtes mittleres Votum) und dem Zugluftrisiko DR (Draught Rating) nach DIN EN ISO 7730.

Die Luftqualität in der Aufenthaltszone wurde durch die CO2-Verteilung überprüft.

Für die Überprüfung wurde ein typischer Büroraum mit der ungünstigsten Orientierung und dem jeweils ungünstigsten Betriebszustand für den Heiz- und Kühlfall gewählt.

Zusammenfassung:

Die Auswertungen der fluiddynamischen Simulation für den Büroraum mit dem Brüstungsinduktionsgerät hinsichtlich der Einhaltung der thermischen Komfortbedingungen zeigen, dass die nach DIN EN ISO 7730 vorgegebene Grenzwerte eingehalten werden.

Der Grenzwert der durchschnittlichen CO2-Konzentration von 1.000 ppm wird im Sommerfall und im Winterfall eingehalten.

Für den geplanten Bürobereich ist eine luftqualitätsabhängige Luftmengenregelung vorgesehen, die im Kühlfall über die Raumtemperaturanforderung übersteuert werden kann. Durch die Einflussnahme des Nutzers auf die Raumtemperatur kann die Behaglichkeit am Arbeitsplatz zusätzlich gesteigert werden.

Es wurden Empfehlungen für die bauseitige Brüstungsverkleidung und Optimierungsvorschläge zur Verbesserung des Strömungsprofils erarbeitet.