Theaterhaus Leipzig

Umbau und Sanierung der Baumwollspinnerei Halle 7

Nutzung als Theaterhaus der Stadt

Auf dem Gelände der Baumwollspinnerei in Leipzig-Lindenau wurde die Halle 7 zu einem Theaterhaus umgebaut. Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans 22.5 „Umnutzung der Leipziger Baumwollspinnerei“, in Kraft getreten am 13.05.2000.

Im 2. und 3. Obergeschoss der Halle 7 befinden sich Theater- und Probensäle für das Leipziger OFF-Theater (LOFFT), das Leipziger Tanztheater (LTT) und das Theater der jungen Welt (TdjW) mit der dazugehörigen Infrastruktur. Das LOFFT und das LTT werden von gemeinnützigen Vereinen getragen, das TdjW ist ein Eigenbetrieb der Stadt Leipzig. Das Erdgeschoss und 1.Obergeschoss bleiben vorerst ohne Nutzung. Im Keller befinden sich Technikflächen und Lager.

Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen

  • Die Trinkwasserversorgung des Gebäudes erfolgt über einen zentralen Trinkwasserhausanschluss. Von der Zentrale aus werden die Mietflächen separat angefahren. Das Gebäude beinhaltet eine Vielzahl an Sanitär- und Umkleidebereichen für Künstler und Besucher.
  • Die Abwasserversorgung erfolgt von den WC-Bereichen über Steigeschächte zum Untergeschoss und wir dort zu einem zentralen Übergabepunkt geführt.

Wärmeversorgungsanlage

  • Die Wärmeversorgung des Gebäudes erfolgt über Fernwärme. Dabei handelt es sich, um eine eigenständige Fernwärmeversorgung für das Gelände der Baumwollspinnerei Leipzig. Von der Heizzentrale im Untergeschoss aus erfolgt eine Versorgung des Gebäudes.
  • Die Büro- und Sozialräume im Gebäude werden über Standkonvektoren und Plattenheizkörper beheizt. Die Säle und Proberäume erhalten Ihre Wärme über Gliederheizkörper, Standkonvektoren sowie in den Wänden integrierte Heizsysteme.

Kälteversorgungsanlage

  • Mittels einer auf dem Dach aufgestellten Kompressionskältemaschine erfolgt die Kälteerzeugung. Die Kältezentrale wiederum befindet sich innerhalb des Hauptschachtes auf der Höhe des 2. Obergeschosses.
  • Die Kälteanlage dient der Versorgung der Tanzsäle und Proberäume. Diese werden zum Teil über die Lüftung gekühlt. Zum anderen Teil erfolgt die Kühlung über ein stilles Kühlsystem innerhalb der Wandkonstruktion.

Lüftungstechnische Anlagen

  • Lüftungstechnisch wird der Theaterbereich über ein auf dem Dach platziertes Zentralgerät erschlossen. Über den Hauptschacht werden die Etagen und nachfolgend die Versorgungsbereiche erschlossen.
  • Für die Säle und Proberäume ist eine individuelle Luftmenge über die Reglung umsetzbar. Weiterhin kann der Nutzer in diesen Bereichen eigenständig auf die Luftmenge Einflussnehmen.

Elektrotechnische Anlagen

  • Die elektrotechnische Anlage umfasst für die ausgebauten Bereiche eine Starkstromanlage für die Beleuchtung und Stromversorgung incl. der dazugehörige Sicherheitsbeleuchtung.
  • Im Schwachstrombereich wurde ein Kommunikationsnetz (Datennetz, Sprechanlage, Behindertenruf etc.) sowie eine Gefahrenmeldeanlage aufgebaut. Die Gefahrenmeldeanlage umfasst eine Brandmeldeanlage, eine Einbruchmeldeanlage und zwei RWA-Anlage.
  • Versorgung erfolgt niederspannungsseitig durch die Stadtwerke Leipzig
  • KNX-Bussystem für Beleuchtung und Jalousie inkl. Anbindung der Veranstaltungstechnik
  • flächendeckende Sicherheitsbeleuchtung mit Zentralbatterie
  • Beleuchtung komplett mittels LED, Flure mittels abgependelten Schienensystem, Downlights in WC-Bereichen, Veranstaltungsräume und Foyerbereich mittels direktstrahlenden Langfeldleuchten
  • 2-RWA-Anlagen
  • Passives Datennetz / strukturierte Verkabelung für alle 3 Mieter
  • Flächendeckende Brandmeldeanlagen
Planungszeitraum:
2015
ANLAGENGRUPPE:
1 – 8
Bauausführung:
2017 – 2019
Baukosten TGA:
2,02 Mio € netto
Fertigstellung:
2019
Leistungsphasen
1 – 8
Planungszeitraum:
2015
Bauausführung:
2017 – 2019
Fertigstellung:
2019
ANLAGENGRUPPE:
1 – 8

Leistungsphasen:

1 – 8

Baukosten Gesamt:

2,02 Mio € netto