Nordkopf Tower Wolfburg

Nordkopf Tower

Neubau Stadtwerke Wolfsburg AG

Neuer Sitz für Hauptverwaltung

Bei der Baumaßnahme Nordkopftower Wolfsburg handelt es sich um den Neubau der Hauptverwaltung der Stadtwerke Wolfsburg AG inkl. zugehöriger Rechenzentren der wobcom.
Das Objekt befindet sich im Wolfsburger Zentrum in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof.
Die Baumaßnahme setzt sich aus drei Gebäudeteilen, bestehend aus einem vollunterkellerten Turm mit 10 Vollgeschossen, einem Riegel mit 4 Vollgeschossen und einer Parkpalette in Split-Level Bauweise mit 8 Parkebenen, zusammen.

Der Leistungsumfang von ZBP umfasste die Entwurfs-, Ausführungsplanung, die Ausschreibung und Objektüberwachung für die Gewerke Sanitär, Heizung, Lüftung, Kälte, Stark- und Schwachstrom, Fördertechnik und Sprinkler.

Das Gebäude ist mit Fernwärme versorgt. Es wurden keine weiteren zentralen Wärmeerzeugungsanlagen erstellt. Die Büroräume werden mechanisch be- und entlüftet. Bei möglicher Öffnung der Fenster sorgt die Gebäudeleittechnik für das Abschalten der mechanischen Anlagen. Die Lüftung kann für jeden Raum jeweils manuell im Raum und über eine Automatik gesteuert werden. Das Lüftungsgerät wird über Frequenzumformer drehzahlgeregelt, um die erforderlichen Luftmengen zur Verfügung zu stellen. Eine hocheffiziente Wärmerückgewinnungsanlage wurde installiert.

Für den innenliegenden Sicherheitstreppenraum mit Vorräumen und den Feuerwehraufzug ist jeweils eine Druckbelüftungsanlage realisiert. Grundlage für die Bemessung war die Muster-Richtlinie über den Bau und Betrieb von Hochhäusern (Muster-Hochhaus-Richtlinie-MHHR) in der Fassung von April 2008.
Die Druckbelüftungsanlagen wurden als Doppel-Ventilatoranlagen im Untergeschoss platziert. Die Luftansaugung erfolgt über einen Lüftungsturm im Innenhof.

Für die im Gebäude eingerichteten Rechenzentren wurde eine separate Kühlung installiert.

Das Hochhaus hat zusätzlich zu den nassen Steigleitungen eine automatische Feuerlöschanlage nach VdS CEA 4001.
Die Einstufung erfolgt in die Brandgefahrenklasse OH1 (Büronutzung). Die jeweiligen Geschosse sind alternierend an zwei getrennte Steigleitungen in unterschiedlichen Schächten angeschlossen. Für das Hochhaus sind insgesamt 3 Aufzüge vorgesehen. Ein Aufzug wird als Feuerwehraufzug ausgeführt. Alle Aufzüge sind im Hochhausbereich angeordnet. Der Feuerwehraufzug und ein Personenaufzug erschließen 11 Geschosse. Ein weiterer Personenaufzug erschließt die Etagen EG bis 9.OG.

Planungszeitraum:
12 / 2014 – 12 / 2018
ANLAGENGRUPPE:
1 – 8
Bauüberwachung:
2016 – 2019
Baukosten TGA:
10,89 Mio € netto
Fertigstellung:
2017 & 2020
Leistungsphasen
2 – 3, 5 – 7, 8
Planungszeitraum:
2015
Bauüberwachung:
2016 – 2019
Fertigstellung:
2017 & 2020
ANLAGENGRUPPE:
1 – 8

Leistungsphasen:

2 – 3, 5 – 7, 8

Baukosten Gesamt:

10,89 Mio € netto

Kita Zeumerstraße

Neubau einer Kindertagesstätte

Planung & Bauüberwachung

Viel Platz für die Kleinsten

Im Jahre 2017 begann ZBP für die Stadt Leipzig den Neubau einer Kindertagesstätte mit 165 Plätzen in der Zeumerstraße 5 in 04347 Leipzig zu planen. Dies umfasste die Gewerke Sanitärtechnik, Heizungsanlagen, Lüftungs- und Kältetechnik sowie Stark- und Schwachstromanlagen in den Leistungsphasen 2-9. Im Oktober diesen Jahres wurde das Bauvorhaben fertiggestellt.
Planungszeitraum:
2017 – 2019

Bauüberwachung:

2020
Fertigstellung:
10/2020
Anlagengruppen:
1 – 5
Leistungsphasen:
2 – 9
Baukosten TGA (400):
415.000 netto
Baukosten Gesamt:
4,3 Mio. € netto

Objekthöhen nach VDI 6000-6.

Sanitärtechnik

Schmutz- und Regenwasser werden auf dem Grundstück bis zum Übergabeschacht im Trennsystem geführt.
Die Warmwasserbereitung für die Sanitärbereiche erfolgt dezentral über elektronische Durchlauferhitzer.
 Die Waschtische der Kinder, die Duschen, der Beh.-Waschtisch, die Vorräume der Personal-WCs, der Fäkalienausguss und der Waschraum des Küchenpersonals werden mit Warmwasser versorgt.

Die Sanitärräume der Kinder wurden mit altersgerechten Objekten ausgestattet.
Die Objekthöhen entsprechen der VDI 6000-6.

individuelle Raumtemperatur

Heizungstechnik

Im Hausanschlussraum wurden die Fernwärmeübergabestation, sowie die Druckhaltung angeordnet.
Sämtliche Bereiche werden über eine Estrich-Fußbodenheizung versorgt. Die hierfür erforderlichen Heizkreisverteiler wurden in nicht allgemein zugänglichen Nutzungsbereichen integriert. Die Zeitsteuerung der Heizung erfolgt zentral über ein Bussystem.

Weiterhin sorgt die Anlage für die Wärmezufuhr der RLT Anlage Küche.
Technische Daten:

  • Fernwärmeübergabestation 65 KW davon für
    • geregelten Heizkreis Fußbodenheizung 43 KW
    • ungeregelten Heizkreis Lüftung 22 KW

Eine saubere Sache

Lüftungstechnik

Allgemein
Die Küche und der dazugehörige innenliegende Lagerraum werden über eine Lüftungsanlage mit einer Grundlüftung betrieben, welche über ein Bedientableau auf Bedarfslüftung umgeschaltet werden kann.

Grundlüftung Küche:
Bereich Ausgabeküche: 400 m³/h
Bereich Lager: 60 m³/h

Zuluft:
Zuluftgerät 2 stufig,
Stufe 1: 460 m³/h,
Stufe 2: 1.460 m³/h
PWW-Heizregister: 22 KW

Abluft:
Dachventilator 2 stufig,
Stufe 1: 460 m³/h,
Stufe 2: 1.460 m³/h

In der Küche ist eine Ablufthaube mit einer Luftleistung von 1.000 m³/h installiert. Die Abluft der Grundlüftung wird über ein Fettfanggitter erfasst. In der Küche ist ein Bedientableau mit den Funktionen Ein / Aus und Grundlüftung installiert. Die Auslösung der 2. Stufe erfolgt über die Inbetriebnahme der Ablufthaube.

Komplexe Planung

Elektroinstallation:

Stark- und Schwachstrominstallation

Die Einspeisung des Gebäudes erfolgt über das Niederspannungsnetz von Netz Leipzig. Die beantrage Leistung beträgt ca. 110kW. Die Zählung erfolgt über eine Wandlerzählung gemäß TAB.

Aus der Niederspannungshauptversorgung NSHV werden 4 Unterverteilungen (Je Geschoss 2 Stück) eingespeist. Diese versorgen die Beleuchtung, Steckdosen und allgemeinen Installationen.

Das Gebäude verfügt über eine Hausalarmanlage zur Brandüberwachung (ohne Aufschaltung auf die Feuerwehr) und internen Alarmierung über Sirenen, sowie eine Einbruchmeldeanlage.

Alle Datendosen wurden sternförmig auf einen zentralen Datenschrank geführt (strukturierte Verkabelung).

Die externen Sonnenschutzeinrichtungen können raumweise bzw. zentral über eine Steuerung bedient werden. Eine zentrale Wetterstation schützt die Sonnenschutzanlage vor Beschädigungen durch Wind oder Eis.

Die Verlegung aller Kabel und Leitungen erfolgte auf Kabeltrassen, im Leerrohr oder in Sammelhaltern im Zwischendeckenbereich bzw. in Trockenbauwänden.

Kälte

Die Wärmelasten der Kühlschränke im Lagerbereich der Küche werden über eine 2,5 kW Klimasplitanlage abgeführt.

Polizeidienststelle Leipzig Mitte

Sanierung und Umbau

Neue Räumlichkeiten für die Polizeidirektion

Polizeidienststelle Leipzig Mitte

Das Behördenzentrum Leipzig Mitte liegt im Südteil des Leipziger Zentrums in der Dimitroffstraße 1.
Auf Grund des EU-Gipfels 2020 benötigt die Polizei zur Unterbringung wesentlicher Funktionseinheiten der Polizeidirektion neue Räumlichkeiten.
Zimmermann und Becker ist mit der Sanierung und dem Umbau des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes beauftragt worden.
In die zu sanierenden Gebäudeteile sind die Funktionen nach den aktuellen Nutzervorgaben einzuordnen und die daraus resultierenden baulichen Anforderungen umzusetzten.

Hierbei wird die Planung und Bauüberwachung der Gewerke Sanitär, Heizung, Lüftung, Kälte sowie Gebäudeautomation durch ZBP durchgeführt.

Besondere Herausforderung ist die enge Terminkette, mit vorgezogener Bauanlaufberatung zur Koordinierung der Termine und Gewerke des BAO-Raums sowie die engen Platzverhältnisse.

Anforderungen an die TGA:
Entwicklung eines ausführlichen Klimatisierungskonzeptes

  • Mechanische Be- und Entlüftung einschließlich Klimatisierung (Be- und Entlüftung) des Führungsstabes von sehr hohen inneren Lasten

Zur Kühlung der Elektroräume (Daten- und Medientechnik) wird ein VRV-System (Kältetechnische Anlage) eingesetzt. Die Montage der Lüftungsverteilung für den BAO-Raum erfolgt unter engen Platzverhältnissen im Dachgebälk.

Das VRV-Kältegerät als Innenaufstellung erhält einen Lüftungskanalanschluss zur Außenwand, um die technische Funktion sicherzustellen. Für die Kältebereitstellung kommt ein luftgekühlter Kaltwassersatz als Splitsystem in einem Schalldämmgehäuse im Innenhof zum Einsatz; das Hydronikmodul mit integriertem Wasserwärmetauscher (Kältemittel – Kaltwasser) wird als Inneneinheit in den anliegenden Innenraum inkl. Kaltwasserpufferspeicher aufgestellt.

Planung von Heizungs- und Sanitärinstallationen:

  • Zur Erhöhung / Regulierung der Luftfeuchtigkeit wird ein Dampfluftbefeuchter an der Lüftungsanlage eingesetzt
  • Der BAO-Raum erhält Unterflurkonvektoren mit Einbau im Hohlboden, Regelung durch das Gewerk MSR
PLANUNGSZEITRAUM:
2019
BAUÜBERWACHUNG:
2020
FERTIGSTELLUNG:
Geplant 09/2020
LEISTUNGSPHASEN:
1 – 8
ANLAGENGRUPPEN:
1 – 3, 8
BAUKOSTEN TGA (400):
800.000 € netto
BAUKOSTEN GESAMT:
Prognose 4,6 Mio.€ netto
PLANUNGSZEITRAUM:
2019
BAUÜBERWACHUNG:
2020
FERTIGSTELLUNG:
gpl. 09/2020

Leistungsphasen:

1 – 8
ANLAGENGRUPPEN:
1 – 3, 8
BAUKOSTEN TGA (400):
800.000 € netto
BAUKOSTEN GESAMT:
≈ 4,6 Mio. € netto

Grundschule an der Bernhard-Göring-Straße

Planung Simulation Bauüberwachung
Planung TGA Schule
Planung Bauüberwachung

Kita Bockstraße

Im Auftrag der Kleinsten

Kreative Lösungen

Modern und funktional

Die LESG hat im Auftrag der Stadt Leipzig den Neubau von 2 Kindertageseinrichtungen für je 120 Kinder errichtet. Jede Einrichtung ist mit einer Ausgabeküche ausgestattet. Die Neubauten sind zweigeschossig errichtet. Sie sind parallel zur Bockstraße angeordnet und werden über eine gemeinsame Fläche für ruhenden Verkehr erschlossen.

Die Technikräume befinden sich im Erdgeschoss der Gebäude. In Haus 1 ist die gemeinsame Wärmeerzeugung angeordnet. In Haus 2 sind die Anschlussräume für Trinkwasser und Strom untergebracht. Die Verbrauchserfassung erfolgt für jedes Gebäude separat über Unterzähler.

Ausführung:
2018 – 2020
Fertigstellung:
02/2020
Anlagengruppen:
1 – 5, 8
Leistungsphasen:
2 – 8
Baukosten TGA (400):
1,22 Mio. € netto
Baukosten Gesamt:
4,8 Mio. € netto

Altersgerechte Sanitärobjekte

Sanitärtechnik

Die Gebäude werden über einen gemeinsamen Trinkwasserhausanschluss in Haus 2 versorgt. Haus 1 wird über eine erdverlegte Trinkwasserleitung erschlossen. Auf Grund der langen Leitungswege in den Häusern wurde zur Verringerung des hygienischen Risikos eine dezentrale Warmwasserbereitung gewählt. Die Warmwasserbereitung erfolgt über elektronische Durchlauferhitzer bzw. Frischwasserstationen.

An den Strangenden sind elektronische Armaturen vorgesehen. Die Sanitärräume der Kinder wurden gemäß VDI 6000-6 mit altersgerechten Sanitärobjekten ausgestattet. Jeweils ein Sanitärraum im Kindergartenbereich mit einer behindertengerechten Ausstattung versehen.
Fetthaltiges Abwasser aus den Ausgabeküchen wird über einen Fettabscheider geleitet.

individuelle Raumtemperatur

Heizungstechnik

Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine Kombination aus BHKW und Gas-Brennwertkessel. Die Gesamtheizlast beider Gebäude beträgt 112 kW. Um eine gute Ausnutzung des BHKW auch in den Sommermonaten sicherzustellen erfolgt die Warmwasserbereitung für den direkt über der Heizzentrale liegenden Sanitärraum und die Ausgabeküchen über Frischwasserstationen.

Die Gebäude sind komplett mit Fußbodenheizung ausgestattet. Zur individuellen Raumtemperaturregelung sind die Räume mit Raumthermostaten ausgestattet.
Die Regelung der Heizungsanlage erfolgt über Regelungskomponenten des Kessel- / BHKW-Herstellers.

Abluft über Hauben

Lüftungstechnik

Innenliegende Sanitärräume werden über Einzelraumlüfter entlüftet. Die Nachströmung der Zuluft erfolgt aus den benachbarten Räumen über Türunterschnitte. Die Ausgabeküchen werden gem. VDI 2052 mechanisch be- und entlüftet. Die Zu- und Abluftgeräte sind auf den Dächern angeordnet. Zur Temperierung der Zuluft sind Warmwasserheizregister installiert.
Im den Küchen wird die Abluft über Hauben erfasst und die Zuluft über Quellluftauslässe eingebracht.

Komplexe Technik

Elektrotechnik

Die Versorgung des gesamten Gebäudekomplexes mit Elektroenergie erfolgt durch die Stadtwerke Leipzig. Der Hausanschlussraum befindet sich im Haus 2.
Die durch das BHKW erzeugte elektrische Energie wird in das öffentliche Netz eingespeist. Eine Eigennutzung ist nicht vorgesehen. Dafür ist ein separater Zählerplatz vorgesehen.
Für folgende Bereiche sind Unterzählungen vorhanden:

  • Haus 1 – Wandlerzählung
  • Haus 2 – Wandlerzählung
  • Küche Haus 1 – Direktzählung
  • Küche Haus 2 – Direktzählung
  • Hebeanlage Fettabscheider inkl. Rohrbegleitheizung – Direktzählung

Als Sicherheits- und Rettungszeichenleuchten kommen im Gebäude Einzelbatterieleuchten zum Einsatz. Für die Sicherheitsbeleuchtung im Außenbereich sind Gruppenbatterieanlagen zum Einsatz gekommen.

Die Gebäude sind mit einer Blitzschutzanlage Blitzschutzklasse III ausgestattet.

Des Weiteren sind die Gebäude mit einer Hausalarmanlage entsprechend des Brandschutzkonzeptes ausgestattet.
Die Außentüren werden über eine Einbruchmeldeanlage überwacht.